Vereinssatzung

Satzung des Vereins 
„Nasch Dwor – Unser Hof“

§ 1 Name und Sitz

Der Verein „Nasch Dwor – Unser Hof” – im Folgenden Verein genannt – hat seinen Sitz in Leverkusen. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Köln VR 401826 eingetragen.

§ 2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Integration von Spätaussiedlern und Migranten aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion die nach Leverkusen gekommen sind.
Dies wird verwirklicht durch:

  • die Förderung des Miteinanders und der Eigeninitiative von Einheimischen, Spätaussiedlern und Migranten in Leverkusen,
  • die Bildung von Netzwerken und Schaffung von Kontakten,
  • gegenseitige Unterstützung bei der Organisation des Lebens in Deutschland,
  • das Kennenlernen der hiesigen Kultur,
  • Förderung der Sprachkompetenz,
  • Organisation von kulturellen, sportlichen und Bildungs-Angeboten,
  • die Pflege der eigenen Kultur und Sprache.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine anderen Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Die bei der Erfüllung satzungsgemäßer Aufgaben entstandenen Kosten werden gegen Vorlage ordnungsgemäßer Belege erstattet. Die Vereinsmitglieder haben weder bei ihrem Ausscheiden noch bei der Auflösung des Vereins irgendwie geartete Ansprüche an das Vereinsvermögen.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts sein.
Über die Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung zum Ende eines Jahres. Diese Erklärung muss spätestens bis 30. September des Jahres beim Vorstand des Vereins eingegangen sein.
Ferner erlischt die Mitgliedschaft durch Tod oder Ausschluss. Ausschlussgrund ist grober Verstoß gegen die Interessen des Vereins. Über den Ausschluss entscheidet nach vorheriger Anhörung des Mitglieds der Vorstand, dessen schriftliche Entscheidung dem Mitglied zugehen muss. Gegen den Beschluss ist innerhalb eines Monats schriftlich Berufung gegenüber dem Vorstand möglich, wobei hierüber die Mitgliederversammlung endgültig entscheidet. Der Ausschluss wird mit dem Ablauf der Beschwerdefrist oder mit der Entscheidung der Mitgliederversammlung wirksam.
Durch Beschluss des Vorstandes können Ehrenmitgliedschaften ausgesprochen werden. Die Ehrenmitglieder werden von der Beitragspflicht befreit.

§ 6 Organe

Organe des Vereines sind
1. die Mitgliederversammlung,
2. der Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich vom 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich einberufen. Die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung ist dabei mitzuteilen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Beschluss des Vorstandes einberufen oder dann, wenn dies von mindestens einem Fünftel der Mitglieder schriftlich gefordert wird.
Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes,
b. Entgegennahme der geprüften Jahresabrechnung,
c. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes,
d. Wahl des Vorstandes sowie zweier Kassenprüfer,
e. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages,
f. Beschlüsse über Satzungsänderung und Vereinsauflösung.
g. Beschlüsse über die Berufung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss.
h. Vorschläge über die Ernennung von Ehrenmitgliedschaften.
Die Mitgliederversammlung beschließt und wählt, soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht, mit einfacher Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Das Stimmrecht kann nicht übertragen werden.
Beschlussfassungen über Satzungsänderungen oder über die Auflösung des Vereins sind nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder möglich. Die Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem/r 1. Vorsitzenden/r, dem/r 2. Vorsitzenden/r, dem/r Schatzmeister/in und dem/r Schriftführer/in sowie mindestens drei Beiratsmitgliedern.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten, nämlich durch den/die 1. Vorsitzende/n im Zusammenwirken mit dem/der 2. Vorsitzenden oder dem/der Schatzmeister/in.
Der Vorstand wird für zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt und bleibt bis zu einer Neuwahl oder Wiederwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein kommissarisches Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds. Die Amtsniederlegung hat grundsätzlich schriftlich zu erfolgen.
Bewerben sich mehr als zwei Personen für die aufgeführten Vorstandsämter und erreicht keine die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten gültigen Stimmen erzielt haben. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigen kann. Ergibt der zweite Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los. Auf Antrag erfolgt geheime Wahl.
Rechtsgeschäfte, die den Verein im Einzelfall mit mehr als 300 Euro belasten, bedürfen der Entscheidung des gesamten Vorstandes.

§ 9 Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils am 1. Januar eines Jahres im Voraus fällig. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

§10 Auflösung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Caritasverband e.V. Leverkusen, der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Integration von Zuwanderern in Leverkusen zu verwenden hat.

Diese Satzung wurde am 15. September 2004 beschlossen und zuletzt am 
26. November 2011 geändert.