Meine Oma

Ein Projekt mit vielen Facetten

„Meine Oma“ hat unseren Verein ganz schön auf Trapp gehalten. Bei mehr als 30 Veranstaltungen, von Interviews bis Exkursionen, haben sich Enkel unterschiedlichen Alters an dieser Spurensuche beteiligt.

Reden über die Vergangenheit

Wir wollten immer wieder angenehme Gesprächsatmosphären schaffen, um das Reden über die Vergangenheit in Fluss zu bringen.

Vor Projektbeginn wurde uns gesagt, dass niemand über die Vergangenheit reden wolle. Doch weit gefehlt. Es schien wie ein Stöpsel, der sich gelöst hatte.

Manche hielten das gesamte Projekt für überflüssig, Reden über die Vergangenheit als Aufwärmen längst bekannter Fakten.

Die Geschichte der Familie ist nie zu Ende.

Schnell zeigte sich, dass der Zulauf zu unseren Geschichtscafés, unseren Workshops und Exkursionen, größer als erwartet war. Fast zweihundert Menschen konnten wir mit unserem Angebot bisher erreichen. Keine der erzählten Familiengeschichten glich der anderen.

Erlebte Geschichte und Geschichten

Wir erlebten Menschen, die sich über das Interesse an ihren Familiengeschichten freuten. Die Reihe unserer Interviews könnten wir immer weiter führen. Wie detailliert die Erinnerungen wurden, hat viele der Befragten überrascht. Die Fülle des gefilmten Materials war erschlagend und alle Videos auf 3 Minuten zu verdichten,  harte Arbeit. Dennoch glauben wir, dass die leise Wehmut aller Befragten bei der Suche nach einer neuen / alten Heimat spürbar ist.

Politik und ihre Folgen

Welchen großen Einfluss Politik, die dann zu Geschichte wird, auf den konkreten Lebensweg eines jeden Enkelkindes hat, machen diese Interviews deutlich.

Ankommen in Leverkusen

Nach dem die physische Ankunft der Enkel jetzt einige Jahre zurück liegt, beginnt das seelische Ankommen. Wir alle sind Leverkusen, auch wenn unsere Weg hierhin unterschiedlich lang und holprig waren.

Projektseite online

Besuchen Sie die Projektseite http://meineoma.naschdwor.org